Gruppenbild 2. Österreichische Jugendkonferenz (c) Christian Steiner - BJV und Interkulturelles Zentrum Jugend und Politik gemeinsam für ein jugendgerechtes Österreich

Mehr als 60 junge Menschen aus allen Bundesländern Österreichs und aus Südtirol nahmen an der 2. Österreichischen Jugendkonferenz von 4.-6. März in Vorarlberg teil. Diskutiert wurde hier über die Umsetzung der Youth Goals in den Bundesländern. Der Fokus lag dabei auf den Ergebnissen einer österreichweiten Befragung zu den drei Youth Goals #6 „Jugend im ländlichen Raum voranbringen, #7 "Gute Arbeit für alle" und #8 "Gutes Lernen". Über 3.300 junge Menschen haben sich daran beteiligt. Die Youth Goals sind die Ziele für ein jugendgerechtes Europa der Zukunft. Sie zeigen auf, in welchen Bereichen noch Veränderung notwendig sind, damit junge Menschen ihr Potenzial voll entfalten können.

Die Jugendkonferenz bildete einen Raum für offenen Austausch und ist ein herausragendes Beispiel für funktionierende Jugendbeteiligung. Den jungen Teilnehmenden - darunter Mitglieder der JEF - wurde die Möglichkeit geboten, Projektideen zu entwickeln, selbst aktiv zu werden und dadurch in ihrem Umfeld konkrete Wirkung zu entfalten. In Kleingruppen tauschten sich die Jugendlichen über Meinungen, Ideen und Schlussfolgerungen zu den drei Youth Goals aus und konkretisierten diese in Folge zu „Calls for Actions“. Beim Dialog auf Augenhöhe mit den Landesrätinnen für Jugend Patrizia Zoller-Frischauf (T), Sara Schaar (K), Andrea Klambauer (S), Christiane Teschl-Hofmeister (N) und Landeshauptmann Markus Wallner (V) sowie Sektionschefin Bernadett Humer standen die Anliegen der jungen Menschen im Zentrum der Gespräche.

Organisiert wurde die 2. Österreichische Jugendkonferenz von der Koordinierungsstelle Jugenddialog in der BJV gemeinsam mit den Landesjugendreferaten, allen voran dem Landesjugendreferat Vorarlberg, dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend sowie „IZ – Vielfalt, Dialog, Bildung“ als Nationalagentur für Erasmus+ Jugend in Aktion.

Dieses Projekt wurde von Erasmus+ Jugend in Aktion, den Landesjugendreferaten und dem Bundeministerium für Arbeit, Familie und Jugend gefördert.