JEF SommerprogrammDie Covid-19 Pandemie war auch für die JEF Steiermark ein schwerer Einschnitt. Viele Aktivitäten und Veranstaltungen für junge Menschen konnten gar nicht, nur eingeschränkt oder in veränderter Form umgesetzt werden. Die Kontaktbeschränkungen störten das Gemeinschaftsleben und den Austausch zwischen Mitgliedern und Ehrenamtlichen erheblich. Mit einem attraktiven Sommerprogramm unter dem Motto #jugendarbeitwirkt sind wir nach Lockerungen der Maßnahmen gegen die Pandemie wieder durchgestartet und haben vier Ausflüge mit den Schwerpunkten Sport und Kulinarik organisiert. Die erste Station führte uns am 25. Juli auf den Gschwendt (993 M.ü.A.), den Hausberg von Frohnleiten. Rund 20 motivierte Wanderinnen und Wanderer nahmen die anspruchsvolle Tour vom Start am Bahnhof Frohnleiten aus in Angriff und ließen den Tag mit gutem Essen in Heiningers Schlemmerei ausklingen. Wenige Tage später radelten wir von unserem Büro in der Hans-Sachs-Gasse zu den Auwiesen in Liebenau. Vor Ort genossen wir das strahlende Sommerwetter, spielten Mölkky und Volleyball und kühlten uns im Altarm der Mur ab. Am 10. August besuchten wir in Stainz eine Herde Alpakas und Esel und erkundeten unter professioneller Anleitung die Meditationstechnik Qigong. Gekrönt wurde der "Alpaka-Ausflug" mit gutem Wein und steirischen Köstlichkeiten beim Weingut & Buschenschank Weber mit beeindruckendem Ausblick über die Weststeiermark. Als letzte Station des Sommerprogramms stand Spaß und Action im Wiki Adventure Park Klettergarten beim Hilmteich am Programm. Das herbstliche (Regen-)Wetter machte unserem Plan eines Picknicks mit regionalen Spezialitäten einen Strich durch die Rechnung. Mit kühlen Getränken und 10 Pizzen fand die Aktivität im JEF Büro in der Innenstadt bis in die Nacht ihre Fortsetzung. Wir danken allen Beteiligten für ihre Mitwirkung und allen Teilnehmenden für die gute Zeit und schönen Erlebnisse.

Dieses Projekt wurde im Zuge der Initative #jugendarbeitwirkt vom Land Steiermark - Bildung, Gesellschaft Gesundheit und Pflege finanziell unterstützt.

Erasmus+ TrainingFrom 13th to 18th August 2021, our Erasmus+ Training Course “Under Pressure - Wellbeing for Changemakers”, took place in the European Castle in Neumarkt in der Steiermark. 25 youth workers from Austria, Croatia, Denmark, Lithuania, Slovenia, and Spain gathered together to share best practices, learn new things about wellbeing facilitation, and try out their own methods and tools. Our training targeted trainers, facilitators, and young people who are active in youth work. The training course was orientated on their needs focusing on their own wellbeing and supporting young people in their projects or activities. The training had a two-fold objective: Participants cultivated wellbeing, learned about their main challenges and ways to overcome them, and got to know wellbeing methods, activities, and tools. The content was tailored to the participants and, in a way, also co-created in an emergent way with them, as this is an important part of wellbeing.

During the first two days, we focused on theoretical input and reflection on the participants’ understanding of wellbeing. Important concepts that we discussed were, for example: stages of group development in terms of group dynamics, the comfort/learning/panic zone model, the PEMS approach to different learning styles (practical, emotional, mental, spiritual), and how to give and receive feedback. Together with the participants, we went from the personal level to the professional one, first elaborating what wellbeing means to each of us individually, and then on to how we can foster wellbeing as trainers or facilitators and ensure group wellbeing during different types of activities and workshops. The participants were actively involved in discussions in bigger and smaller groups, as well as in presenting results of group work. This was to ensure the relevance of our input and to make the outcomes as useful to our participants as possible. The second part of the programme was more practically oriented towards wellbeing facilitation and trying out different tools and methods. Our participants had the chance to sign up for different activities such as energizers, 20-minute workshops and 40-minute workshops. They could also choose whether they wanted to practice leading activities individually or in small groups of 2-4 people. After each of the activities that were facilitated, they had the chance to receive feedback from the others. In the evenings the participants had the chance to socialise and get to know each other. A lot of the time, the exchange of knowledge and experiences directly related to the topic of wellbeing continued during their free time in the evenings and throughout the day. Furthermore, by offering “fun” activities such as an Erasmus+ pub quiz and an informal cultural evening, we showed the (future) facilitators and trainers more ways to engage and educate their own participants in a less serious environment.

All in all, the training course “Under Pressure - Wellbeing for Changemakers” was a huge success for both the organizers and the participants as well as the partner organisations in the six different countries. A lot of best practices were exchanged, new methods and tools tried out and youth workers equipped with knowledge about their own wellbeing as well as how to facilitate wellbeing for others.

This project is funded by Erasmus+: Youth in Action, the Alps-Adriatic-Alliance, Land Steiermark – Bildung und Gesellschaft and Jugendreferat – Land Kärnten.

Europa-Forum Neumarkt 2021Bei strahlendem Sonnenschein fand das diesjährige Europa-Forum unter dem Motto Speak up, Europe! Auftakt für ein neues Jahrzehnt statt. Wer nicht live dabei war, konnte den meisten Vorträgen und Diskussionen dank Live-Streaming beiwohnen. Den Auftakt machte am Freitagabend die Podiumsdiskussion zum Thema „Föderalismus als Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit“ mit Simon Devos-Chernova, JEF Europe / European Youth Forum, und Eva Lichtenberger, MEP a. D. (Die Grünen), die mit einer Videobotschaft der Politologin, Autorin und Europa-Aktivistin Nini Tsiklauri eingeleitet wurde. In diesem Panel wurde wiederholt die Bedeutung der Zivilgesellschaft im Allgemeinen und der Stimme der Jugend im Besonderen in den Vordergrund gerückt. Ebenfalls wurde in diesem Panel auf die Konferenz zur Zukunft Europas hingewiesen.  

Am Samstagmorgen diskutierten Christan Fleck (Soziologie), Sabine Klinger (Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin) und Bernhard Siegl (Volkswirt) von der Universität Graz über das Thema „Plötzlicher Stillstand – eine Gesellschaft im Wandel?“. Aus ihren jeweiligen Fachperspektiven hinterfragten sie, ob die Corona-Krise tatsächlich zu einem Stillstand geführt habe und welche Bereiche der Gesellschaft sich seit März 2020 verändert haben, wobei insbesondere der digitale Wandel ins Auge fiel. Das zweite Panel des Vormittags widmete sich dem Europäischen Grünen Deal, der die Reduzierung der Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null bis zum Jahr 2050 vorsieht, und stellte die Frage, ob dieser unter Umständen nicht doch ein schlechtes Geschäft für das Klima sein könnte. Mit dem Publikum diskutierten die Biologin und ehemalige Leiterin des Sekretariats des Weltklimarats (IPCC) in Genf, Renate Christ, sowie der Sozialwissenschaftler und Direktor des Zentrums für Klima, Energie und Gesellschaft der Joanneum Research in Graz, Franz Prettenthaler. Das Thema „Europa und die globale Wirtschaftsordnung“ kommentierten am Samstagnachmittag aus persönlicher Sicht Arnold Kammel, Kabinettschef des Bundesministeriums für Landesverteidigung und ehemaliger Leiter des Austrian Institute for European and Security Policy (AIES), und Christoph Leitl, Präsident des europäischen Wirtschaftskammer-Dachverbandes Eurochambres. Kammel ging vor allem auf das Modell der globalen Wirtschaftsordnung und mit welchen Instrumenten dieses die EU global vertreten könne ein. Leitl sprach über die Interessen der USA und Chinas an einer Zusammenarbeit mit der EU und plädierte für eine transkontinentale Freihandelszone, in der Europa als Partnerin für die gesamte Welt auftritt.

Der Samstagabend endete mit einem feierlichen Ausklang mit musikalischer Begleitung durch das Trio allegro. Nach der Segnung der Europaburg durch Bischof em. Maximilian Aichern, dem 2011 am Europa-Forum der ‚Mérite Européen‘ in Gold verliehen wurde, begaben sich die Gäste in den Raiffeisensaal der Marktgemeinde Neumarkt. Unter der Anwesenheit von Bürgermeister Josef Maier (ÖVP), Landtagspräsidentin Manuela Kohm (ÖVP), EYFON-Präsident Christoph Leitl und EYFON-Geschäftsführer Christian Buchmann  übergab der Landesvorsitzende der EFB Steiermark, Andreas Weber, den Meilenstein 2020 des Landes Steiermark an die geschäftsführende Landesvorsitzenden-Stellvertreterin der EFB Steiermark, Anne Favre, für ihr ehrenamtliches Engagement in der steirischen Jugendarbeit. Hiernach richtete sich der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Martin Selmayr, in seinem Impulsvortrag an das Publikum. Darin verwies er u.a. auf die wirklichkeitserzeugende Kraft der Sprache und forderte die Anwesenden vor diesem Hintergrund dazu auf, in ihrem Umfeld nicht immer nur über die Misserfolge, sondern auch gerne einmal über die Erfolge und Errungenschaften Europas zu sprechen.

Der Sonntag war schließlich den Frauen in der Europäischen Union gewidmet, denn obwohl sie im Jahr 2020 mehr als die Hälfte (51 %) der EU-Bevölkerung ausmachten, waren lediglich 32,7 % Frauen in den EU-Regierungen vertreten. Das Panel „Speak up, Europäerinnen!“ mit Eva Lichtenberger, MEP a. D., Alexandra Schantl, Landesvorsitzende EFB Wien, und Yvonne Völkl, Universität Graz, wurde als World-Café geführt. Dieses Format bot Raum für anregende Diskussionen u.a. darüber, wie wir im Laufe des Heranwachsens stereotype Geschlechterrollen meist unhinterfragt übernehmen, warum die Teilhabe von Frauen in der öffentlichen Sphäre wichtig ist und welchen Beitrag wir auf persönlicher und institutioneller Ebene für die Geschlechtergleichheit innerhalb der europäischen Gesellschaft leisten können.

Wir danken allen Sprecher*innen sowie Panel-Leiter*innen für ihre Beiträge und den Teilnehmer*innen für das breite Interesse, die spannenden Fragen sowie die inspirierenden Diskussionen! Ebenfalls ergeht ein großes Dankeschön an die EFB Steiermark, die EYFON-Stiftung, das Land Steiermark, das Land Kärnten und die Marktgemeinde Neumarkt für ihre anhaltende Unterstützung und aktive Mitwirkung.

Dieses Projekt wurde vom Land Steiermark - Bildung, Gesellschaft Gesundheit und Pflege und vom Jugendreferat - Land Kärnten finanziell unterstützt.

Eurovision Evening Open up“ war nicht nur das Motto des diesjährigen Eurovision Songcontests in Rotterdam, sondern auch der JEF. Dank der Öffnungsschritte für die außerschulische Jugendarbeit luden wir am Samstag, 22. Mai zu unserer ersten Präsenzveranstaltung 2021. Im Büro in Graz versammelten sich 17 Mitglieder und fieberten beim Eurovision Songcontest mit. Die Teilnehmenden nutzten die Chance, um sich nach langer Pause wieder persönlich auszutauschen. Frische Pizza sorgte dabei für das leibliche Wohl. Wir danken allen, die bei unserem Kick-Off nach dem langen Corona-Lockdown dabei waren für den lustigen Abend.

Die Veranstaltung richtete sich nach den gesetzlichen Regelungen für die "außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit" gemäß §14 (4) der COVID-19-Öffnungsverordnung. Das Halten des Sicherheitsabstands und der Mund-Nasen-Schutz entfiel, weil die Gruppengröße nicht mehr als 20 Personen betrug und ein COVID-19-Präventionskonzept für die Veranstaltung erstellt und umgesetzt wurde.

Dieses Projekt wurde vom Land Steiermark - Bildung, Gesellschaft Gesundheit und Pflege finanziell unterstützt.

Europatag Gleisdorf 2021 (c) Eva LassnigIm Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Bei strahlendem Sonnenschein und inmitten des Bauernmarkts am Hauptplatz in Gleisdorf fand am Samstagvormittag, 8. Mai 2021, eine Veranstaltung zum Europatag statt. Unter dem Motto „lokal.regional.global.“ konnten sich Passantinnen und Passanten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger bei unserem gemeinsamen Infostand mit der Europajugend Gleisdorf informieren. Die Europa-Gemeinderäte Karl Bauer und Philipp Sonnleitner waren ebenfalls vor Ort. Weiters wurden unter Beteiligung der Energieregion Weiz-Gleisdorf und des Regionalmanagement Oststeiermark Projekte vorgestellt, die durch EU-Mittel ermöglicht wurden und die Lebensqualität vor Ort steigern. Wir bedanken uns bei der Stadtgemeinde Gleisdorf für die Organisation und Einladung sowie bei den Moderatoren Karl Bauer und Valton Halimi, die durch das Programm führten.

Dieses Projekt wurde vom Land Steiermark - Bildung, Gesellschaft Gesundheit und Pflege sowie der Stadtgemeinde Geleisdorf finanziell unterstützt.

Danke für den Jugendpreis 2020Auszeichnung für grenzüberschreitendes Engagement für Europa

Wir wurden in der Kategorie "Europäische Initiativen" für unsere Eramsus+ Jugendbegegnung "I want to break free" mit dem Österreichischen Jugendpreis ausgezeichnet. Die Jugendbegegnung fand im August 2019 mit über 40 Jugendlichen aus sechs Ländern Europas im Europahaus Neumarkt statt und ermöglichte diesen den Ausbruch aus dem Alltag. In einem begleitenden Reflexionsprozess wurden die Teilnehmenden ermutigt, ihre eigene Komfortzone zu verlassen und sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die in ihrem Leben gerade von Bedeutung sind. Mit der „Disconnection ceremony“ wurde der Fokus weg von digitalen Geräten und hin zu Freiheit und Wohlbefinden gelenkt. Die Verbindung mit sich selbst, anderen und der Natur wurde in den Mittelpunkt gestellt. Der Schwerpunkt dieser Jugendbegegnung lag auf non-formalen Methoden, mit denen die Kompetenzbildung, die Eigeninitiative und die Reflexionsfähigkeit der Jugendlichen gestärkt werden sollte. Den Rückblick auf die Jugendbegegnung findest du hier.

Aufgrund der Pandemie konnte der Preis leider nur postalisch an das Projekteam rund um Elisa Schwab, Marion Moll und Markus Seunig übergeben werden. Bedankt haben wir uns deshalb in Form eines Jubelvideos.

Dieses Projekt wird von Erasmus+ Jugend in Aktion, dem Land Steiermark - Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege sowie dem Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

European Monday (c) JEF SteiermarkUnser dritter Stammtisch des Jahres 2021 fand am 19. April digital statt. Da wir uns aufgrund der Pandemie noch immer nicht in Präsenz treffen konnten, haben wir die Chance genutzt und das Event in Zusammenarbeit mit dem Young European Movement UK durchgeführt. Alexiane und Julius von YEM stellten uns ihr neuestes Projekt „Brexit Reality Portraits“ vor. Dieses soll die Realität von Bürger*innen des Vereinigten Königreiches und EU-Bürger*innen, die dort leben, nach dem BREXIT möglichst vielschichtig in Form von Kurzvideos darstellen. Im Anschluss tauschten wir uns über den Brexit, die Sars-CoV-19 Pandemie und weitere (europa-)politische Themen aus. Durch die Anwesenheit von Europäerinnen und Europäern aus verschiedenen Sektionen war es möglich, sich im Gespräch über Neuigkeiten zu unterhalten und unser JEF-Netzwerk auszubauen.

Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmenden für die spannende Diskussion und den angeregten Austausch. Auch die Pandemie kann uns nicht davon abhalten #JEFspirit zu verbreiten!

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

(c) JEF SteiermarkWir investieren in unsere Ehrenamtlichen!

Von Freitag, 16. Juli bis Sonntag, 18. Juli 2021 findet auf der Europaburg in Neumarkt in der Steiermark das Intensivtraining Cool-Down Methoden“ statt. Mitglieder und Interessierte sind eingeladen an der Aus- und Weiterbildung teilzunehmen, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der (europa-) politischen Kinder- und Jugendarbeit auszubauen oder erste Erfahrungen zu sammeln.

Du arbeitest mit Kindern und Jugendlichen und möchtest ihr Wohlbefinden fördern?
Du fragst dich, wie man die richtige Balance zwischen Aktivierungsübungen, der Vermittlung von Inhalten und Entspannungsphasen findet?
Du hättest gerne mehr Knowhow um Konflikte zu entspannen?

Wir laden dich ein, beim Intensivtraining dabei zu sein und grundlegende Cool-Down Methoden zu erlernen. Wir werden erarbeiten, worauf es bei einem gut designten Programmablauf ankommt. Damit Jugendliche mit Energie und Konzentration teilnehmen können, bedarf es auch Phasen der Entspannung und Reflexion. Neben theoretischem Input durch die Trainerin Elisabeth Einwanger, ist Zeit eingeplant, um das Erlernte anzuwenden und Feedback zu erhalten. Das Ziel des Intensivtrainings ist, „Cool-Down Methoden“ zu erlernen und anzwenden, Erfahrungen auszutauschen sowie eigene Ideen zu entwickeln. Das Intensivtraining ist auf die außerschulische Jugendarbeit ausgerichtet und wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Der Trainingskurs startet Freitagmittag und endet am Sonntagnachmittag. Die Beherbergung erfolgt in Mehrbettzimmern in der Europaburg. Kosten für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (2. Klasse) werden erstattet und es wird keine Teilnahmegebühr eingehoben. Nach dem Ende des Trainingskurs erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat der JEF, in dem die Inhalte zusammengefasst werden. Wir freuen uns auf deine Bewerbung mittels Online-Formular. Die Plätze werden durch die Landesleitung der JEF Steiermark vergeben und wir weisen darauf hin, dass nur eine beschränkte Anzahl zur Verfügung steht. Für etwaige Fragen freut sich Elisa (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) über deine E-Mail.

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

Internationaler Frauentag - JEFDer Weltfrauentag zeigt auf, was häufig unsichtbar bleibt. Die Europäische Föderalistische Bewegung (EFB) und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) machen es sich zur Aufgabe, Europäerinnen vorzustellen, deren Leben und Wirken im Schatten von Männern häufig vergessen wurde. Der Auftakt einer Porträtserie.

Wer heute die EU-Kommission in eine Online-Suchmaschine eingibt, wird in Sekundenschnelle in das geschäftig wirkende Gesicht von Ursula Von der Leyen blicken – in das Gesicht der ersten weiblichen Kommissionspräsidentin. Dass die deutsche Politikerin als eine der hundert einflussreichsten Personen weltweit gilt, ist beeindruckend – dass eine Frau Kommissionspräsidentin wurde, ist zweifellos ermutigend. Doch von der Leyens Amt ist genauso wenig ein Beweis für die vollendete Gleichstellung zwischen Mann und Frau in der EU, wie dies Merkels Kanzlerschaft war oder jemals hätte sein können.

Wahr ist, einzelne Frauen in der Politik keine „Game Changer“ für umfassende Gleichstellung sind – wahr ist, unter den Gründungsverträgen dominieren die Namen von Männern, obwohl sich schon früh auch zahlreiche Frauen für die Überwindung von Grenzen und die Einigung Europas eingesetzt haben. Wahr ist, dass diese Gründungsmütter Europas unsere Leuchttürme sein können – der Beweis dafür, dass auch im ungemütlichsten Fahrwasser ein Weg zum Ziel führt, dass auch innerhalb von verkrusteten Strukturen und ungleichen Machtverhältnissen kleine Änderungen möglich sind, die irgendwann zu großen Änderungen werden können. Wahr ist, dass diese Vorreiterinnen der europäischen Einigung unseren Respekt verdienen – es verdienen, nicht vergessen zu werden. Mehr noch, ihre Lebensgeschichten können Frauen in Politik und Gesellschaft ermutigen, es ihnen gleich zu tun.

In einer umfassenden Serie von Postings auf den Webseiten und in den Sozialen Medien werden die EFB und die JEF beeindruckende Gründungsmütter Europas vorstellen. Unter den porträtierten Frauen finden sich Simone Veil Jacob, die erste Präsidentin des Europäischen Parlaments, Louise Weiss, eine Vordenkerin der europäischen Einigung und die erste Alterspräsidentin des Europäischen Parlaments. Ebenso vorgestellt werden Sofia Corradi, die „Mutter“ des Erasmus-Programms, Ursula Hirschmann, eine glühende und wegweisende Föderalistin sowie weitere bedeutende Europäerinnen und Frauen aus Österreich und der Steiermark, die sich früher und heute für die Verwirklichung der europäischen Idee engagiert haben bzw. engagieren. Begonnen wird 2021 in der Woche des Weltfrauentags, welcher jährlich am 8. März gefeiert wird, mit der Vorstellung von jeweils einer Frau aus der EFB und der JEF, die proeuropäische Organisationen schon seit Jahren unterstützen.

Auf dass die Frauen in der EU ihren Platz am Tisch bekommen – und ihr Wirken sichtbar wird!

European Monday MärzUnser zweiter Stammtisch des Jahres fand virtuell am 1. März statt. Wie im Vormonat, konnten wir uns aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Sars-CoV-19 Pandemie nicht persönlich im Büro in der Grazer Innenstadt oder in einem Lokal treffen. Anlässlich des Internationalen Frauentags (IWD) stand der European Monday im März ganz im Zeichen der Gleichberechtigung der Geschlechter. Als Referentin konnten wir Priv.-Doz. Mag. Dr. Yvonne Völkl (Universität Graz / EFB Steiermark) gewinnen.

Besprochen wurde u.a., wie gesellschaftliche Wirklichkeit repräsentiert und produziert wird, welche Auswirkungen (Geschlechter-) Rollenbilder auf die Wahrnehmung haben und wie Medien zur Vermittlung kultureller Stereotype beitragen. Dazu wurden verschiedene Werbespots namhafter Unternehmen genauer unter die Lupe genommen. Im Austausch zwischen Referentin und den Teilnehmenden wurden die Wandlungen im Geschlechterverständnis in historischer Perspektive und die Erfolge feministischer Bewegungen diskutiert. In Kleingruppen wurden am Ende Beispiele für Sexismus, Victim Blaming und die „Macht der Sprache“ erarbeitet.

Wir danken Yvonne und allen Teilnehmenden und freuen uns, die Stammtische sobald wie möglich wieder live durchzuführen.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten